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Aus der Geschichte von Hohenkirchen
Hohenkirchen wurde erstmals am 14.Juni 1168 urkundlich erwähnt. Nach mündlichen Überlieferungen ist es aber viel älter. Danach soll Graf Hugo von der Käfernburg Hohenkirchen um 728 gegründet haben. Dies ist der Sage nach zusammen mit dem Bau einer hier gelegenen Kapelle durch Bonifatius geschehen. An der alten Kupferstraße von Ungarn in den mitteldeutschen Raum gelegen, betrieben im 15./16. Jahrhundert die Fugger eine Mühle zur Aufarbeitung von Kupfererz. Das Gebäude der "Hüttenmühle" existiert noch heute. Außerdem gab es seit 1630 in Hohenkirchen eine Papiermühle, die sogar die Kanzlei des Herzogtums Sachsen/Gotha auf Schloss Friedenstein mit Papier versorgte. Im Jahre 1372 erhielt Hohenkirchen das Marktrecht, dass 1375 von den Ohrdrufern geraubt wurde. 1511 wurde mit dem Bau der heutigen Kirche "St. Gangolf" begonnen. Berühmtester Einwohner war Georg Böhm (1661-1733), ein Orgelkomponist und Lehrer von Johann Sebastian Bach. Hohenkirchen entwickelte sich zu einem typischen Straßendorf. Heute hat Hohenkirchen ca. 830 Einwohner.
Quelle:
Ein mir unbekannter Autor, welchen ich hier wörtlich zitiert habe.